HYALURON INDER KOSMETIK
HYALURON IN DER KOSMETIK – mehr als nur ein Feuchtigkeitsbooster
Hyaluronsäure gehört zu den bekanntesten und vielseitigsten Wirkstoffen der modernen Hautpflege. Sie spendet intensiv Feuchtigkeit, glättet die Hautoberfläche sichtbar und unterstützt ihre Schutzfunktion.
Doch: Hyaluron ist nicht gleich Hyaluron. Die Wirkung hängt entscheidend von Reinheit, Molekulargewicht und der richtigen Formulierung ab, denn sonst verpufft der Effekt nach wenigen Stunden.
Herkunft und Reinheit
Heute wird Hyaluron meist biotechnologisch durch Fermentation hergestellt. Diese moderne Gewinnung liefert hochreine, gut verträgliche Hyaluronsäure ohne tierische Bestandteile. Produkte mit geprüft niedrigem Endotoxin- und Proteingehalt gelten als besonders hautfreundlich und sind für empfindliche Haut geeignet.
Molekulargewicht – der entscheidende Wirkfaktor
Die Kettenlänge der Hyaluronsäure beeinflusst, wo und wie sie wirkt. Hochmolekulare Hyaluronsäure verbleibt auf der Hautoberfläche, wo sie als feuchtigkeitsspendender Schutzfilm dient und optisch aufpolstert. Niedermolekulare Hyaluronsäure kann in die oberflächlichen Schichten der Epidermis eindringen und dort zur Feuchtigkeitsbindung beitragen. Besonders wirksam sind Kombinationen verschiedener Molekulargewichte, um sowohl einen Soforteffekt als auch eine längerfristige Unterstützung der Hautstruktur
zu erzielen.
Wirkweise in der Hautpflege
Hyaluronsäure kann ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser binden – ein Effekt, der für eine sichtbar prallere und glattere Haut sorgt. Bei regelmäßiger Anwendung kann sie helfen, die Hautfeuchtigkeit zu stabilisieren und das Gleichgewicht der Hautbarriere zu unterstützen. Einige Studien weisen darauf hin, dass niedrigmolekulare Hyaluronsäure bei bestimmten Formulierungen hauteigene Prozesse wie die Bildung natürlicher Feuchthaltefaktoren
anregen kann. Entscheidend ist dabei immer die Kombination und Konzentration in der Gesamtformulierung.
Die %-Lüge – warum weniger oft mehr ist
In reiner Form ist Hyaluronsäure in Wasser nur bis etwa 1–2 % löslich. Höhere Konzentrationen führen zu hochviskosen Gelen oder kristallisieren aus – und können die Haut sogar austrocknen. Hersteller, die mit 10 % oder gar 30 % Hyaluron werben, beziehen sich meist auf Gelstrukturen oder Pulverkomplexe, nicht auf den Anteil tatsächlich gelöster Hyaluronsäure. Solche Angaben sind irreführend und vermitteln eine Wirkstofffülle, die in dieser Form nicht vorhanden
ist.
Wirksame Formulierungen enthalten in der Regel zwischen 0,0005 und 0,1% gelöster Hyaluronsäure – oft in Kombination mit durchdachten Trägerstoffen und ergänzenden Wirkstoffen wie Betain oder Panthenol. Bis 0,1% kann die Haut mittelmolekulares Hyaluron aufnehmen. (die technisch höchst mögliche Konzentration liegt bei ultraniedrigmolekularem HA bei max 2,5% und findet sich nur in den bdr® Ampullen „Hyaluron ULTRA“)
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